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Lerntipps

Liebe Eltern,

im Rahmen unseres Methodencurriculums beschäftigen wir uns mit den Kindern und Jugendlichen auch immer wieder mit dem Thema „Lernen lernen“, um Ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen und zu deren schulischem Erfolg beizutragen. Wir sind dabei auf Ihre Mithilfe angewiesen. Diese Tipps für Eltern sollen als Anregung bzw. als Ratgeber für Eltern von Schulkindern dienen. Dabei ist es egal, ob Ihr Kind Lernprobleme hat oder ob Sie nur Ihr bereits erfolgreiches Kind unterstützen wollen.

Tipp 1:
Gehen Sie mit Ihrem  Kind in die Bibliothek und melden Sie es dort gleich an. Finden Sie heraus, welche Art von Büchern Ihr Kind bevorzugt (Science Fiction, Computerbücher, Romane, Indianerbücher…). Nehmen Sie Ihrem Kind gleich ein Buch mit.

Tipp 2:
Stellen Sie Ihrem Kind einen ungefähren Zeitplan auf. Dieser sollte neben den Lernzeiten genügend Zeit zum Spielen lassen, aber das Kind auch nach und nach an feste Lernzeiten gewöhnen.

Tipp 3:
Reden Sie öfters mal mit dem Lerngruppenleiter und Lernberater Ihres Kindes. So erfahren Sie rechtzeitig, wo Ihr Kind Probleme hat. Sagen Sie dem Lehrer, dass er Sie gern anrufen kann, wenn es Probleme gibt.

Tipp 4:
Nicht die Autorität von Lehrern untergraben. Wie soll Ihr Kind Respekt vor einem Lehrer haben, wenn Sie schlecht über diesen reden. Wenn es ernsthafte Benachteiligungen Ihres Kindes gibt, sprechen Sie mit dem Lehrer.

Tipp 5:
Belohnung für gute Leistungen mit den Kindern aushandeln. Dabei das Kind nicht verwöhnen, aber dennoch einen Anreiz bieten. Die Belohnung muss nicht Geld sein, es kann auch mal ein Wochenendausflug (Burg, Freizeitpark, Erlebnisbad…) sein.

Tipp 6:
Schenken Sie Ihrem Kind Lernmaterialien zusätzlich, nicht anstatt von Spielsachen. Betonen Sie dies auch.

Tipp 7:
Ihr Kind muss beim Lernen auch Pausen machen. Dies wissen viele Kinder aber nicht. Sagen Sie Ihrem Kind, dass es nach 20 Minuten Lernzeit eine kurze Pause (5-10min) einlegen soll. (Zimmer lüften, Toilette, Wasser trinken … )

Tipp 8:
Richten Sie Ihrem Kind eine gute Lernumgebung ein, indem Sie einen geräumigen, gut beleuchteten und freundlichen Arbeitsplatz schaffen. Auf den Schreibtisch gehören nur die Arbeitsmaterialien, keine Spielsachen  u.ä. . Achten Sie auf Ordnung.

Tipp 9:
Ihr Kind sollte immer mit der Aufgabe anfangen, die ihm am leichtesten fällt. Das Gehirn braucht eine „Warmlaufphase“.

Tipp 10:
Für Ruhe sorgen! Niemand kann bei Lärm oder Musik gut lernen. Stören Sie Ihr Kind auch nicht durch ständiges Nachschauen. Nie ähnliche Inhalte (z.B. zwei Fremdsprachen) hintereinander lernen.

Tipp 11:
Eine gute Ernährung ist nicht nur für die Entwicklung Ihres Kindes wichtig, sondern auch für seine Lernergebnisse.

Tipp 12:
Geben Sie Ihrem Kind auch ein Pausenbrot mit in die Schule. Wenn Sie Ihrem Kind nur Geld mitgeben, kauft es sich meist nur ungesunde Sachen. Zusätzlich können Sie Ihrem Kind auch Obst und Gemüse mitgeben.

Tipp 13:
Motivieren Sie Ihr Kind bei Misserfolgen in der Schule und loben Sie es bei guten Noten. Vermeiden Sie auf alle Fälle solche Sätze wie: „Aus dir wird doch nichts“ oder „Du bist doch viel zu dumm“. Arbeiten Sie an einer positiven Lerneinstellung! Lassen Sie negative Gedanken wie „Das schaffe ich nie!“ nicht zu und erinnern Sie an ein angenehmes Erlebnis.

Tipp 14:
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genügend trinkt, es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass bei Flüssigkeitsmangel die Gehirnleistung enorm nachlässt. Am besten ist Mineralwasser, Fruchtsaftschorle oder Tee.

Tipp 15:
Treibt Ihr Kind in der Freizeit genug Sport? Wenn nicht, helfen Sie da ein wenig auf die Sprünge und suchen (gemeinsam mit Ihrem Kind natürlich) einen Sportverein. Sehr gut  geeignet sind  Mannschaftssportarten, da Ihr Kind dabei  Teamgeist lernt.

Tipp 16:
Ausgiebiger Fernsehkonsum und aufregende PC- oder Videospiele nach dem Lernen behindern eine erfolgreiche Verarbeitung des Lernstoffs im Gehirn.

Tipp 17:
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und zeigen Ihrem Kind, wie wichtig das Lernen ist. Betonen Sie, dass Sie selbst nur durch fleißiges Lernen Erfolg haben.

Tipp 18:
Befürchten Sie, dass Ihr Kind sein Ziel nicht erreicht, dann setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit dem Lerngruppenleiter und Lernberater in Verbindung.